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בײַ נאכט
 
bay nakht
Text: A. Olmi (1892-1963), Musik: Chava Alberstein 
 
zur Übersicht Lass uns leise gehen, keiner soll es hören.
Lass uns nicht den Schlaf der Müden stören.
 
Vielleicht träumt ein alter Mann von jungen Jahren.
Und er ist im Traum erneut jung und stark geworden.
 
Vielleicht träumt ein armes Kind von Brot und Butter.
Und es dreht sich im Schlaf zu der kranken Mutter.
 
Vielleicht träumt ein kranker Mensch von Gesundheit und Leben.
Und es kommt zu ihm die Nacht und sie erfrischt ihn.
 
Es hat der Schlaf die Leute befreit, von den Schrecken des Lebens.
Lass uns leise gehen, lass uns sie nicht wecken.
 
Originaltext: 
 
lomir geyn mit shtile trit, keyner zol nisht hern.
lomir nisht dem zisn shlof fun di mide shtern.
 
efsher troymt an alter man, vegn yunge yorn.
un er iz in troym oyf´s nay, yung un shtark gevorn.
 
efsher troymt an orem kind, vegn broyt un puter.
un es tulyet zikh in shlof, tsu der kranker muter.
 
efsher troymt a kranker mentsh, fun gezunt un lebn.
un es kumt tsu im di nakht, a refue gebn.
 
s´hot der shlof di bafrayt di layt, fun di lebns shrekn.
lomir geyn mit shtile trit, lomir zey nisht vekn
   
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