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גליק
 
glik 
Musik: Alexander Olshanetsky, Text: Bella Meisell 
  
zur Übersicht Ich stehe jetzt und denke nach,
welche starke Macht, das 
Schicksal hat über jeden Menschen.
So macht es sich einen Spaß,
so wird es bald wütend.
Es kann dich strafen und auch segnen.
 
Wenn es bei mir wäre, hätte ich nur
gerne dein seltsames Schicksal vertreten (geteilt).
Würde ich dich jetzt befreien, auch dein
Leben erneuern; und für dein
Glück hätte ich gebeten. 
 
Glück, du bist zu mir gekommen,
aber ein bisschen zu spät. Glück,
du hast genommen und meinem Herzen
so viel Freude bereitet. Ich möchte jetzt
gar nicht wissen, was der Morgen mir
bringen wird.
 
Obwohl ich so lange auch einen Moment habe,
das Glück in meinen Händen zu halten, und ich tanze
den letzten Tanz mit dir.
 
Originaltext:
 
ikh shtey atsind un trakht, vos far a shtarke makht,
der shiktsal hot oyf yedn mentshn.
ot makht er tsikh a shpas ,ot vert er bald in kas,
er ken dikh shtrofn un oykh bentshn.
ven z'iz on mir geven, ven ikh volt nor gekent
dayn modnem shiktsal do fartretn
volt ikh dikh yetst bafrayt dayn lebn oykh banayt
un far dayn glik volt ikh gebetn
 
glik du bizt gekumen tsu mir, ober a bizl tsushpeyt
glik du hozt genumen un farshaft mayn harts azoy fil freyd
kh'vil yetst gornit klern, vos der morgn vet brengen far mir
azoy lang ikh hob khotkh eyn moment,
dos glik yetst in mayne hent, un ikh tants dem letstn tants mit dir.
   
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