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הערשעלע
 
hershele  
Text und Musik: Mordekhay Gebirtig (1877-1942)
 
zur Übersicht Fröhlich, fröhlich, Kinderchen,
Frühling ist schon heute.
Aus den Löchern kriecht heraus,
die Sonne ist schon aufgegangen.
Blümchen und Gräschen,
schmücken schon die Erde.
Der Gesang von Vögelchen
hört man schon vom Feld.
Bienchen und Fliegen
summen schon umher.
Feiertage und ein Lobgesang,
hört man überall.
Schneller, schneller Kinderchen,
kommt hinaus ins Feld.
Nehmt euch bei den Händen,
tobt, tanzt und freut euch !
Stellt euch auf im Kreis,
arm oder reich. denn im
Frühling, Kinderchen,
seid ihr alle gleich.
Spielt, spielt "Pferdchen",
"Kammer, Kammer, Tür",
"Kätchen und Mäuschen"
wer zuerst gefangen wird.
Stellt euch auf ein Häuschen,
einen Brunnen, eine Mühle.
Nur Soldaten spielt nicht,
oh, hässlich ist das Spiel.
Nur Soldaten spielt nicht, 
Kinder, es ist nicht gleich.
Herschele das Waisenkind
ist da zwischen euch.
Weckt nicht in seinem Herzen auf
den Schmerz, den er fühlt,
denn sein Vater hat auch
Soldaten gespielt.
Gegeben ihm eine Büchse,
geschickt hinaus ins Feld,
gekommen dann ein Brief,
gefallen wie ein Held.
Gekommen in Briefchen,
die Mutter hat geweint,
gelernt ihn ein Totengebet,
er erinnert sich noch heute.
Von da an hat Herschele,
zerbrochen sein Gewehr.
Mit Büchschen und Soldaten,
spielt er nicht mehr
Von da an, wenn Herschele
in der Gasse einen Soldaten sieht,
schaut er bedrückt, er denkt sich:
Sein guter Vater geht.
Darum liebe Kinderchen,
spielt doch was ihr wollt.
Nur dem Waisenkind zulieb,
spielt nicht Soldaten.
Originaltext:
 
freylekh freylekh kinderlakh,
  nach oben friling iz shoyn haynt.
fun di nores krikht aroys.
di zun hot shoyn oyfgeshaynt.
blimelekh un greselekh
tsirn shoyn di erd,
dos gezang fun feygelekh
shoyn fun feld zikh hert.
binelekh un fligelekh
shumen shoyn arum.
shabosim un a loybgezang
hert zikh umetum.
gikher, gikher kinderlekh,
kumt aroys in feld.
nemt aykh bay di hendelekh,
hulyet, tantst un kvelt !
shtelt aykh oys a redele,
orem oder raykh.
bay dem friling, kinderlekh,
set ir ale glaykh.
shpilt aykh, shpilt in ferdlekh,
kamer kamer tir,
ketsele un mayzele,
ver s vet khapt frier.
shpilt aykh oyf a hayzele,
a brunele, a mil,
nor in zelner shpilt aykh nisht.
oy, heslekh iz dos shpil.
nor in zelner shpilt aykh nisht
kinder, s´iz nisht glaykh:
hershele dos yoseml
iz do tsvishn aykh.
vekt nisht in zayn hartsn oyf,
dem veytik vos er filt.
den zayn tate hot zikh oykh
in zelnerlekh geshpilt.
gegebn im a biksele,
geshikt aroys in feld,
gekumen dan a brivele,
gefaln vi a held.
gekumen iz a brivele,
di mame hot geveynt.
gelernt im a kadishl,
er gedenkts nokh haynt.
fun demolt on hot hershele,
tsebrokhn zayn gever.
mit bikselekh un zelnerlekh
shpilt er zikh nisht mer.
fun demolt on, ven hershele
in gas a zelner zet,
kukt er nebekh, s´dakht zikh im,
zayn guter tate geyt.
darum libe kinderlekh,
shpilt aykh vos ir vilt !
nor tsulib dem yoseml,
in zelnerlekh nisht shpilt
 
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