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הוליעט בײסע וואינטן
 
hulyet beyse vintn 
Text: Mordekhay Gebirtig (1877-1942), Musik: Abraham Reisen
 
zur Übersicht Tobt, tobt böse Winde,
frei, beherrscht die Welt !
Brecht die Zweige, werft die Bäume um,
tut was euch gefällt.
 
Treibt die Vögel von den Feldern,
und verjagt sie weg !
Die, die nicht weit fliehen können,
töte sie am gleichen Ort.
 
Reißt die Läden von den Häusern,
Scheiben brecht heraus !
Brennt ein Licht irgendwo dunkel,
löscht mir Zorn es aus.
 
Tobt, tobt böse Winde,
jetzt ist eure Zeit !
Lang wird dauern der Winter,
Frühling ist noch weit.
 
Originaltext: 
 
hulyet, hulyet, beyse vintn, 
fray bahersht di velt ! 
brekht di tsvaygn, varft di beymer, 
tut vos aykh gefelt. 
trajbt di feygl fun di felder 
un faryogt zey fort ! 
di vos kenen vayt nit flien, 
teyt zey ojfn ort. 
 
rayst di lodn fun di hayzlekh, 
shoybn breckt aroys ! 
brent a likhtl ergets tunkl, 
lesht mit tsorn oys ! 
 
hulyet, hulyet, beyse vintn, 
itst iz ayer tsayt ! 
lang vet doyern der vinter 
friling iz nokh  vayt...
   
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