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קאטערינקע
 
katerinke 
Dreh, dreh, meine Drehorgel,
zur Übersicht mein einziger Freund in meiner Not und Pein.
Suche keinen Zweck, suche kein Ziel,
ein Spiel ist das Leben, ein närrisches Spiel.
 
Schau nicht, was für für ein Drehorgelmann bin,
mein Leben hat auch einen Inhalt und einen Sinn.
Ich will dort sitzen, wo ihr jetzt sitzt,
drehe die Drehorgel im Sturm und im Wind.
 
Gehabt einen Vater, eine Mutter genau wie ihr,
Hunger und Not ohne Ende,
fort aus der Welt, geblieben bin ich alleine,
drehe ich die Drehorgel und knirsche mit den Zähnen.
 
Groschen, verfluchte, ihr beherrscht die Welt,
der, wer sie hat, der ist heute der Held,
ich brauche euch und hasse euch zugleich,
ich muss um euch, ihr Verfluchten, auch noch betteln.
 
Es dreht sich die Welt von Falschheit und von Laster,
der eine macht es für Luxus, der andere weil er muss.
Also soll schon die Welt sein für mich und für euch,
in der Not schon zu drehen, da drehen alle gleich.
Originaltext:
 
drey, drey katerinke mayn,
mayn eyntsiker khaver in mayn noyt un payn,
zukh nisht keyn takhles un zukh nisht keyn tsil.
a shpil iz dos lebn, a narisher shpil.
 
kukt nisht vos ikh a katerintshik bin,
mayn lebn hot oykh an inhalt un a zin.
ikh vil zitsn dortn, vu ir zitst atzind,
dreyt ir di katerinke in shturem un in vint.
 
gehat a tatn, a mame punkt vi ir,
hunger un noyt un payn on a shir.
avek fun der velt, geblibn ikh aleyn,
drey ikh di katerinke un krits mit di tseyn.
 
groshens, farsholtene, ir hersht mit der velt,
der, ver ez hot aykh, der iz haynt a held.
ikh darf aykh, ikh muz aykh un has aykh tsuglaykh,
un muz zikh oykh dokh betn, ir farsholtene, far aykh.
 
ez dreyt zikh a velt fun falshkeyt un fun znus,
ver tsulib voyltik un ver vayl er mus.
do zol shoyn di velt zayn far mir un far aykh,
in noyt shoyn tsu dreyen, es dreyen ale glaykh.
   
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