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די קרעניצע
 
di krenitse
Text: Itsik Fefer (1900-1952), Musik: Chava Alberstein
 
zur Übersicht Dort wo die Gräser nässer sind,
steht nachdenklich ein Brunnen.
Kommen Mädchen, ziehen Wasser,
mit den Eimern jede Nacht.
  
Unter der Sonne, wie weiße Bären,
wachsen Tage in einem großen Obstgarten.
Und in der Ferne von den Sternen,
tanzen Jungen in einer Runde.
 
Von der Steppe wehen Winde,
und ein Feuer brennt,
gehen Mädchen auf den Straßen,
mit den Eimern in den Händen.
 
Wird der Mond blass und blasser,
irgendwo trommelt man in der Nacht,
dort wo die Gräser nässer sind,
steht nachdenklich ein Brunnen.
 
Originaltext:
 
dort vu grozn zaynen naser
shteyt a krenitse fartrakht.
kumen meydlakh tsien vaser
mit die emer ale nakht.
 
unter zun vi vayse bern,
vaks teg in groyzn sod
un in vaytkayt fun di shtern 
tantsn yatn in a rod.
 
fun di stepes vintlekh blozn,
un a fayerl derbrent.
geyen meydlakh af di gozn
mit di emer in di hent.
 
vert levone blas un blaser,
ergets poykt men in der nakht.
dort vu grozn zahnen naser
shteyt a krenitse fartrakht.
    
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