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מילכאָמע
 
milkhome 
Text: Abraham Reisen (1875-1953) Musik: Michael Gordon (1823-1890)
 
zur Übersicht Oh Mutter, ich will ein bisschen Milch,
es trocken mein Gaumen.
Mein Kind, ein böser Hirte
besitzt alle Kühe.
 
So gib mir Mutter ein bisschen Brot,
meinen Hunger zu stillen.
Es gibt es nicht, mein Kind,
alle Mühlen haben es getrunken.
 
Ein Wasser wild, ein Wasser rot
haben sie herausgebracht.
Und alle Müller sind jetzt,
fort auf den Felder um Krieg zu führen.
 
So, wo ist der Vater jetzt ?
Er soll uns Essen bringen.
Der Vater ist mit ihnen fort,
die Feinde zu bekriegen.
 
Der Vater ist auch jetzt auf dem Feld,
du hörst mein Kind ein Brummen ?
Er ist fort, er ist nicht da,
wer weiß, wann wird er kommen ?
 
Originaltext:
Oy mame kh´vil abizl milkh.
Z´iz  trukn mir mayn gumen.
Mayn kind, a beyzer pastekh hot
di ale ki farnumen.
 
To gib mir mame broyt a biz,
dem hunger mir tsu shtiln.
Nito mayn kind a vazer hot
fartrunken alts miln.
 
A vazer vild, a vazer royt
hot zey aropgetrogn.
Un ale milner zeynen itst
avek in feld zikh shlogn.
 
To vu she iz der tate itst
er zol undz ezen krign.
Der tate iz avek mit zey
a soyne tsu bazign.
 
Der tate iz oykh itst in feld.
Du herst mayn kind a brumen?
Er iz avek, er iz nito,
ver veyz tsi vet er kumen.
    
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