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מאָטעלע
 
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Text und Musik: Mordekhay Gebirtig (1877-1942)
  
Was wird das Ende sein Motel ? Sag es mir.
Bist schlimmer noch als frührer geworden.
Beklagt hat sich der Lehrer heute über dich,
weil du ihm seine Zeit stiehlst.
 
Es ist nicht genug, du willst gar nicht lernen,
den armen Lehrer erzürnst du.
Schlägst dich herum und spielst nur,
und störst die Kinder beim Lernen.
 
Nicht die Wahrheit was der Lehrer sagt,
ich bin nicht gleich ein schlechter Mensch.
Warum erzählt er nicht wie er uns schlägt,
sie Vater nur den blauen Fleck
Ich habe mich nur Avreml gestritten, 
er hat zerrissen mein Khumishl.
Deshalb hat uns der Lehrer auf seinem
Schoß mit einem Gebet verprügelt.
Was wird das Ende sein Motel, antworte darauf.
Die Nachbarn sagen, ich muss ihnen glauben
Du streichst ganze Tage durch den Hof
und beschäftigst dich mit Janek´s Tauben.
 
Sag, gehört es sich für einen Mann,
sich mit Tauben rumzujagen ?
Hast letzte Nacht wieder, Motel, mit einem Stein
die Scheibe des Nachbarn eingeworfen.
 
Nicht die Wahrheit, Vater, es ist kaum ein 
Stückchen Scheibe heraus, man kann es kleben.
Ich jage sie nicht, ich sehe bloß zu, 
wie schön die Tauben schweben
 
Wie frei sie im Hof umherspringen,
wie schön sie die Körner picken
wie schnell sie ihren Kopf aufstellen,
wenn sie eine fremde Taube erblicken.
Was wird das Ende sein, Motel, ich frage dich nur,
ein großer Junge, ein böser Blicke.
Als ich dreizehn Jahre alt gewesen bin,
konnte ich wie fließendes Wasser die Bücher Moses.
Ein Jude, der Torah mit großer Freude lernt,
hat keine Dummheiten im Kopf
Ein Mensch der zu G´tt betet, wie
kann er lernen und Geld verdienen...
 
Der Großvater hat einmal erzählt von dir,
hast auch gerne auch Tauben gejagt
Bist auch nicht besser als ich gewesen,
dein Lehrer hat dich auch geschlagen
Heute kannst du lernen und hast Geld dazu,
hast Vater, um mich keine Angst,
wenn ich groß werde, werde ich wie du,
verdiene Geld und lerne Torah
 
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