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Margaritkelekh
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Im Wald, bei einem Teich, dort
sind gewachsen, |
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Gänseblümchen
einsam und klein.
Wie kleine |
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Sonnen mit weißen Strahlen, mit
weißen.... |
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Gegangen ist Chawele still und
verträumt, hängen |
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zu lassen die goldblonden Zöpfe,
der Hals entblößt, |
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murmelnd und singend, ein
Liedchen.... |
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Da kommt ihr entgegen ein Junge,
ein schwarzer, mit |
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Locken, mit schwarzen wie Pech. Es
leuchten seine |
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Augen und er antwortet ihr lustig,
er antwortet... |
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Was suchst du da Mädchen, was
hast du verloren, |
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was willst du finden im
Gras ? Ich
such Gänseblümchen, |
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Chawele errötet, errötet
Chawele.... |
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Du suchst noch, und ich habe schon
wirklich gefunden, |
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das schönste
Gänseblümchen im Wald. Ein Blümchen mit |
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Zöpfen und Augen wie Saphire, mit
Augen.... |
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Nein,
ich habe schon Gänseblümchen, ich habe mich |
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velaufen,
ich suche dort, nicht weit ist eine Quelle. |
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Die
Quelle ist versiegt, ohne mich bleibst du durstig, |
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beim
Quellchen... |
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Ich
will gar nicht trinken, ich suche mir einen Schatten. |
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Die
Sonne brennt so heiß, meine Haare sind schwarz, |
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und
kühler als Schatten, im Wäldchen.... |
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Oh
lass mich, man darf nicht, die Mutter sagt, man |
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darf
nicht. Meine Mutter ist alt und ist böse. Wo Mutter, |
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was
Mutter, hier sind nur Bäume |
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Man
sieht, niemand sieht es, man hört, niemand hört es, |
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das
Wäldchen ist blind und dicht. Umarme mich Süßer, |
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du
siehst, ich bin ruhig. Ich küsse dich nur.. |
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Du liebst mich, ich lieb dich. Du
schämst dich, ich |
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schäme mich. Oh liebe mich, und
schäme dich, und |
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schweig. Und sieh wie es mischen
sich pechschwarze |
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Locken mit goldenen... |
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Die Sonne ist untergegangen, der
Junge verschwunden, |
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und Chawele sitzt noch im Wald.
Sie schaut in die Weite |
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und murmelt
verträumt das
Liedchen.... |
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