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וועק נישט
 
vek nisht   
Text: Abraham Reisen (1876-1953), Musik: Chava Alberstein
 
zur Übersicht Weck nicht die Liebe auf, wecke sie nicht,
still trage im Herzen deine Sorge,
aufwachen wird sie alleine
Liebe kann einen Stein bewegen.
 
Gehst du an ihrer Wohnung vorbei,
kehre dein Blick zur Seite,
sieh nicht in ihr Fenster,
sie wird deine Schritte fühlen.
 
Triffst du sie plötzlich auf der Straße,
entziehen kannst du dich nicht ihrem Blick,
werfe nur ein Lächeln ihr zu,
wird sie keine Ruhe haben.
 
Weck nicht die Liebe auf,
bis der Sommer vorbei ist,
bis die Blumen verwelken,
bis sie dich dich rufen wird: komm !
 
Originaltext:
 
vek nisht di libe nisht vek,
shtil trog in hartsn dayn tsar.
oyfvakhn vet zi aleyn,
libe ken rirn a shteyn.
 
geystu ir voynung farba,
ker op dayn blik on a zayt,
kuk in ir fensterl nit,
zi vet derfiln di trit.
 
trefstu zi plutsling in gas,
oysmaydn kenst nit ir blik,
varf bloyz a shmeykhl ir tsu,
vet zi nit hobn keyn ru.
 
vek nisht di libe nisht vek,
biz s´vet der zumer fargeyn,
biz es vet velkn di blum,
biz zi bet rufn dikh: kum.
 
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